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Unser Mohrenkopf-Papagei:

Paulchen!







Wie kommt man zu einem Mohrenkopf-Papagei?
Paulchen wurde in der Zeitung angeboten. Angeblich sollte er zahm sein, sogar Melodien nachpfeifen od. erste Sprachversuche von sich geben. Das einzig Wahre war, daß er Cites-Papiere besaß und wir ihn somit nicht aus dubioser Haltung übernahmen. Unser Paulchen kann Geräusche nachahmen. Dies macht er aber nur wenn er es will. Er läßt sich nie animieren.ach!
überraschende Wende!
Unser Paulchen kann Geräusche nachahmen. Dies macht er aber nur wenn er es will. Er läßt sich nie animieren.

Als wir zuhause ankamen, war Paulchen der Star bei meinen drei Männern daheim! Nach einer halben Stunde war Paulchen ein "Männervogel" und ich konnte mich nicht einmal mehr ansatzweise in seine Nähe wagen! Er biß sofort! Nach einigen Tagen der Anpassung entschloß sich Paulchen nur und ausschließlich der Vogel von Ralph zu sein und das ist er bis heute geblieben!
Der tägliche Ablauf!
Paulchen bekam Bachblüten, damit er sich leichter eingewöhnte und nicht mehr so aggressiv auf alle anderen reagierte. Bisher ohne nennenswerten Erfolg, da es in der Natur der Papgeien liegt, eine Einehe zu führen. Wir sind überzeugt, daß Paulchen die letzten 10 Jahre unter dem falschen Geschlecht gelebt hat. Wahrscheinlich ist es eine "Pauline" und suchte nach einem Mann! Wir sprechen trotzdem weiterhin in der "er-Form" von ihm! Inzwischen ist Paulchen in einen viel größeren Papageienkäfig mit Naturästen und vielen Klettermöglichkeiten umgezogen. Er hat auch eine alte Brutkiste, deren Eingangsloch er auf seine Maße vergrößert hat und deren Deckel er nach Belieben öffnen oder schließen kann. Trotzdem verhält sich Paulchen wie ein Wachhund! Sollte tagsüber einmal ein männliches Wesen das Haus betreten, dann ist es mit der Ruhe aus! Dann schreit er so laut und lange, bis dieser wieder weg ist. Ansonsten lockt er mich mit vielerlei Tönen, nur um mich so weit zu bringen, zu glauben, daß ich ihn streicheln dürfe. Beim geringsten Versuch steigt unser Plasterverbrauch in ungeahnte Höhen.

Abends, wenn Ralph nach Hause kommt, ist Schmusezeit angesagt. Dann muß er aus dem Käfig, sitzt bei ihm auf der Schulter und genießt sämtliche Freiheiten. Gemeinsam wird dann gekocht und gegessen. Hauptsache Frauchen bleibt auf Distanz! Genauso wichtig ist das abendliche durchkraulen, dabei fiepst er leise, wie das Schnurren einer Katze. Mit dem Beinchen zeigt er ganz exakt wo er gestreichelt werden will.



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12.04.2011 13:04:55 ©Gabriele Berg