Offizielle Dokumentation
Es ist die Pflicht, eines Halters von griechischen
Landschildkröten (meist
auch von anderen Arten),diese bei der höheren
Naturschutzbehörde ( in
unserem Falle: das Regierungspräsidium Freiburg)zu melden!
Oft wird diese
Bescheinigung auch "Cites" genannt.
Beim Ausfüllen der entsprechenden Papiere sind die Damen
und Herren des
Amtes gern behilflich. Sinn ist es, alle Schildkröten in
Privatbesitz zu
dokumentieren und eine Vermarktungsgenehmigung zu erstellen. So
kann jeder,
der eine Schildkröte erwerben will, sicher belegt bekommen,
daß es sich
z.B. um eine Nachzucht aus Deutschland (Europa) handelt.
Wer Schildkröten ohne
Papiere erwirbt muß wissen, daß diese auf
illegale Weise gehandelt werden!
Wer möchte, kann sich hier eine
Vermarktungs/Cites-Bescheinigung ansehen

Seit einigen Jahren ist es Vorschrift einmal jährlich Schildkröten unter 500g und alle 5 Jahre bei schwereren Tieren fotografisch die Entwicklung festzuhalten. Zum Größenvergleich wird ein Maßband oder Zollstock mitabgebildet. Diese Fotos müssen nicht jährlich an die Naturschutzbehörde geschickt werden - sie müssen nur existieren! So ist stets der Nachweis erbracht, daß es sich um das entsprechende Tier handelt.
Hier können Sie eine solche Fotodokumentation sehen:
Frühere Cites -
Fotos der Schildi
letzte Fotos zur Erlangung der Vermarktungsgenemigung Zum Vergrößern anklicken!
Für jedes Tier wird eine eigene
Bescheinigung ausgestellt und
die Behörde ist sehr daran interessiert spezifische
Merkmale zu
dokumentieren.
Für einen guten Hobby-Fotografen mit
entsprechender
Ausrüstung mag es kein
Problem sein, gute "Paßbilder" seiner Tiere zu
bekommen.
Wir waren leider nicht so versiert und mußten uns daher
etwas anderes
einfallen lassen. Bevor nun aber alle Tierschützer einen
"Schrei-
Krampf" bekommen, möchte ich darauf hinweisen, daß
wirklich kein
Tier Schaden genommen hat ( bei immerhin ca 20 Jungen in den letzen
Jahren).
Ja, wir haben die "Kleinen" auf den Copierer gelegt und
eine
Aufnahme von oben und eine von unten gemacht!
Danach konnten wir beliebig viele Abzüge davon
herstellen,
ohne ein Tier belästigen zu müssen.
Die Copien dienten hervorragend dazu, die Tiere zu benennen, in
Ruhe
studieren zu können und so innerhalb kürzester Zeit alle
auseinander zu halten.
Bei einem eventuellen Verkauf bleibt das Papier immer bei der
Schildkröte, wie ein Pass; und der neue Halter ist
wiederum verpflichtet
das Tier bei seiner Naturschutzbehörde zu melden. Sie
selbst
sollten die Weitergabe ihrem Amt mitteilen.
Private Dokumentation
Es ist sinnvoll, den Babies Namen oder Nummern
zu geben, denn
es gibt so einiges, was man im Laufe der Zeit zum einzelnen Tier zu
notieren hat.
Am wichtigsten ist eine Gewichts-Doku, denn es gibt nur wenig
mehr, an dem
man frühzeitig erkennen kann,ob es der Schildi gut geht.
Eine stetige
Zunahme von Gewicht und Größe sind Voraussetzung. Man
sollte aber des
Guten auch nicht zuviel tun, einmal wöchentlich bei Babies
und einmal
monatlich wiegen und messen bei den Größeren reicht
vollkommen.
Es ist selbstredend, daß Krankheiten, Arztbesuche und
Medikamente
dokumentiert werden sollten.
Aber auch "persönliches", wie Lieblingsspeisen,
Freßverhalten,
Agressivität u.ä. sind es wert notiert zu werden,
man vergißt
leider viel zu schnell! So bekommt man mit der Zeit eine ganze
"Legende" über die Tiere und bei einem Halter-Wechsel
gibt
es viel zu berichten und dies hilft der Schildi auf jeden Fall
weiter.
Wer möchte, kann
sich hier ein Schildi_Tagebuch ansehen