Unsere Schildkröten sind auch in der
Ernährung Individualisten.
Verschiedenes wird jedoch von allen gleich gern gefressen. Dazu
gehören
die Arten: Löwenzahn, Klee, Fetthenne, Akelei,
Maulbeerblätter
(frisch oder trocken), Salat, Radieschenblätter,
Tomaten und
Gurken. Beliebtes Obst sind Äpfel,Birnen,Nektarinen,Melonen,
Pflaumen,
Kirschen (entsteint) usw.
Außßderdem Knochen und Schnecken als tierische Produkte.Afra
mit ihrem
leichten "Überbiss" liebt vor allem harte Blätter
von
Disteln und Beinwell.
Caesar und Iffi sind verrückt auf Dosenmais ( gut in Wasser
gewaschen).
Auch Kohlblätter sind beliebt, aber nur im Juni,Juli und
in
geringer Menge. Paula "läst ihr Leben" für
Maulbeerfrüchte,
Melonen und Feigen. Die Kleinen zwingt noch der Futterneid
dazu,
das zu nehmen was angeboten wird.
Die Lust auf bestimmte Pflanzen ändert sich im Verlauf des
Sommers.
Was im Mai und Juni gierig angenommen wird, bleibt im August
unbeachtet
liegen. Was sie überhaupt nicht mögen sind Möhren,
Erdbeeren (nur Iffi
und Paula), gekochter Reis ?, Kräuter (weder Bohnenkraut,
Salbei
oder Peterle), Zitrusfrüchte.
Neuerdings bekommen sie Heupellets der Fa. Agrobs. Die können per
E-mail bestellt werden.
Wichtiger Hinweis!
Schildkröten brauchen Abwechslung. Dabei bersteht es sich von selbst, daß die Produkte nicht gedüngt oder behandelt sein dürfen. Obst gilt als " SÜßigkeit", deshalb nur selten und in kleinen Mengen geben. Kräuter fernab von befahrenen Straßen suchen. Bei oxalathaltigen Nahrungsmitteln (den "beliebten" Tomaten) äußerst zurückhaltend sein. Der Grund dafür ist die Unfähigkeit der Schildis Harn zu konzentrieren (sie haben keine Harnblase!) und so liegt die Hauptlast auf den Nieren. Das Grünfutter unserer Umgebung kann je nach Witterung auch mal zwei Tage liegen und welk werden - in Griechenland gibt es sattes Grün nur eine kurze Zeit - so sind selbst Kräuter bei uns zu "fett". Eines aber muß stets tabu bleiben:Das Futter darf nie schimmelig werden!!!