Unser Pepi!
Pepi, der kleine Pudelmischling, ist seit
Weihnachten 1999 unser neuestes Familienmitglied. Wir haben Ihn vom
Freiburger Tierheim und sind begeistert darüber, was für
einen tollen Hund wir nun haben.
Ursprünglich stammt er aus Spanien und ist bereits 5 Jahre
alt. Sein besonderes Kennzeichen ist sein fehlender Schwanz und so
sieht er ein bißchen wie ein Bärchen - manche sagen auch
wie ein "Lämmchen" - aus.
Er benimmt sich sehr brav, bleibt auch schon mal allein zu Hause,
bellt sehr selten,
eigentlich nur, wenn die Vögel allzusehr mit den Flügel
schlagen.
Doch jetzt ist er völlig aus dem Häuschen, denn die
Schildkröten sind schon dabei
ihren Winterschlaf im Wintergarten abzubrechen und machen ihm nun
Konkurrenz bei "seinen" Menschen.
Doch da geht kein Weg daran vorbei - er muß sich damit
abfinden, daß im Sommer der halbe Garten für die
Schildkröten reserviert ist.
Schätze, daß das noch das eine oder andere Lekkerli
kosten wird, bis er das
"gefressen" hat.-
und nicht die Sch-kröten !!!!
Pepi besucht gemeinsam mit uns jetzt die
Hundeschule.
Dort soll er Selbstvertrauen aufbauen und Gehorsam lernen!
Außerdem bringt es
allen viel Spaß!
Das erste gemeinsame Jahr!
Unser Pepi kam total verdreckt und mit verfilztem Haar zu uns. Dies war noch das Einfachste und bald war er gebadet und gebürstet, sowie bei erster Wärme im Frühjahr geschoren.
Schlimmer aber war sein gesundheitlicher Zustand. Die Prostata war so stark vergrößert, daß nur eine Kastration Abhilfe versprach. Ein kleiner Tumor am Augenlid wuchs und sollte ebenfalls entfernt werden. Auch die Zähne hatten eine Sanierung nötig. Dies alles sollte in einem "Aufwasch" über die Bühne gehen. Aber bei Beginn der Narkose wollte Pepi einfach mit Atmen aufhören und so wurde die Operation etwas hektisch. Der Tierarzt hält den Hund für wesentlich älter, als 7 Jahre!
Ein EKG im Sommer brachte erstaunlicherweise ein recht gutes Ergebnis.
Bei einer Röntgenuntersuchung stellte der Tierarzt fest, daß der arme Hund an einer fürchterlichen Skoliose leidet und deshalb keine Treppen steigt oder springt. Manchmal müssen wir ihm daher ein Medikament geben, wenn er Schmerzen im Rücken hat.
Was das Zusammenleben mit Pepi manchmal fast unmöglich machte, waren seine "Winde", wenn er normales Futter bekam, egal ob es sich dabei um Spezialfutter, trocken oder naß usw. handelte. Jetzt bekommt er täglich eine Portion Porridge mit wenig Hundefutter. Und nun funktionierts.
Bei der Untersuchung zur Impfung hörte der TA Geräusche auf der Lunge, die er nach einiger Zeit noch einmal nachuntersuchen will. Bis dahin bekommt Pepi nun entwässernde Mittel. Das Geschwür am Auge ist wieder gekommen, ein Neues am Zahnfleich dazu. Auch hier soll eine weitere Untersuchung Klarheit bringen.
Mancher wird nun denken, daß wir nur Probleme mit Pepi haben. Das stimmt nicht! Er ist bis auf die Gesundheit, für die er ja nichts kann, der beste Hund, den man sich nur vorstellen kann. Er will es seinen Menschen recht machen und ist daher sehr gehorsam. Nicht umsonst war mit der Beste in der Hundeschule! Und was das Wichtigste ist! Wir lieben ihn von ganzem Herzen und werden alles tun, damit es ihm in Zukunft noch recht lange gut geht.
Dezember 2000
aktuelles:
Unser Pepi muß nach Aussage der Tierärzte wohl doch schon 11 Jahre alt sein. Inzwischen steht fest, daß eine erbliche Augenerkrankung (RAS) die Ursache dafür ist, daß er erblinden wird. Er sieht nur noch auf dem rechten Auge ein bisschen. Außerdem scheint er durch die selbe Ursache fast taub zu sein. Trotzdem hat er seine Gutmütigkeit beibehalten und ist nach wie vor unser SCHATZ! Um ihm in der Zukunft einen Helfer zur Seite stellen zu können, haben wir nun einen Zweithund zu uns geholt. Charly, ein silberfarbener Kleinpudelwelpe soll in die Rolle eines "Blindenhundes" hineinwachsen.
Doch Pepi hat Schwierigkeiten unser Vorhaben richtig zu verstehen und reagiert bockig - auf seine Art! Immer, wenn etwas nicht nach seinem Willen geht, entwickelt er eine "Krankheit" und es dauerte eine Zeit, bis wir das durchschaut hatten. Wir haben ihm unheimlich viel Zuwendung geschenkt, damit er sich nicht zurückgesetzt fühlte und nun mußten wir erkennen, daß das falsch war. Je normaler wir mit der Situation und mit Pepi umgehen, um so normaler ist er!
Nach eineinhalb Jahren, während der Pepi kaum noch laufen konnte, aber dennoch ein fröhlicher, ausgeglichener Hund war, wurde er am Weihnachtstag 2005 eingeschläfert. Ein Schlaganfall hatte seinen Zustand so verschlechtert, daß er nicht mehr aufstehen konnte, da war diese Erlösung der letzte Liebesdienst an ihn.
Wenn Sie auch so eine nette Animation mit dem Namen und der Farbe Ihres Hundes haben wollen, gehen Sie auf die Seiten von Astrila
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18.03.2002 ©Gabriele Berg